Newsletter Weltkirche & Schöpfung 2026/I
Liebe Leserinnen und Leser,
die Welt rückt immer näher zusammen. Ereignisse in anderen Kontinenten berühren unser Leben oft unmittelbar – sei es durch globale Krisen, Migration, Klimawandel oder die Möglichkeiten moderner Kommunikation. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, den Blick über die eigenen Grenzen hinaus zu richten und die Kirche als das zu entdecken, was sie ihrem Wesen nach ist: eine weltweite Gemeinschaft von Glaubenden.
Die Stabsstelle Weltkirche leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Sie macht erfahrbar, dass Christsein niemals nur lokal gedacht werden kann. Die Begegnung mit Partner(kirchen) weltweit eröffnet neue Perspektiven auf den Glauben, stärkt die Solidarität mit Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und lässt uns voneinander lernen. Die Weltkirche erinnert uns daran, dass wir Teil einer großen Gemeinschaft sind, die kulturelle, sprachliche und nationale Grenzen überschreitet.
Besonders freue ich mich darüber, dass die Stabsstelle Weltkirche nun in der Hauptabteilung Seelsorge angesiedelt ist. Denn Weltkirche ist weit mehr als internationale Zusammenarbeit oder gegenseitige Unterstützung. Sie ist gelebte Seelsorge. Die Erfahrungen unserer Schwestern und Brüder in anderen Teilen der Welt bereichern unser pastorales Handeln, vertiefen unser Verständnis des Evangeliums und helfen uns, die Zeichen der Zeit aus einer globalen Perspektive zu deuten.
Die Verankerung in der Seelsorge macht deutlich: Weltkirchliches Engagement gehört nicht an den Rand kirchlichen Handelns, sondern in dessen Mitte. Es stärkt die Spiritualität, fördert die Begegnung und eröffnet Wege zu einer Kirche, die offen, solidarisch und glaubwürdig Zeugnis gibt.
Ich danke allen, die sich im Bereich Weltkirche engagieren, Partnerschaften pflegen und Brücken zwischen Menschen und Kulturen bauen.
Mit herzlichen Grüßen
Kerstin Fleischer (Leiterin Hauptabteilung Seelsorge im Bistum Speyer)
Strukturveränderung im Bereich Weltkirche im Bistum Speyer
Dank – Neustart in Webergasse
Zu Jahresbeginn gab es aufgrund der Emeritierung von Weihbischof Otto Georgens eine Veränderung im Bereich Weltkirche. War dieser Arbeitsbereich bisher beim Bischofsvikar für weltkirchliche Aufgaben (Weihbischof Otto Georgens) angesiedelt, so ist er nun als Stabsstelle Weltkirche in der Hauptabteilung Seelsorge angegliedert. An dieser Stelle gebührt ein großer Dank Weihbischof Otto Georgens, der sich 17 Jahre aktiv um die weltkirchlichen Belange gekümmert hat. Sein besonderes Engagement galt den internationalen Begegnungen, gerade auch bei Reisen in andere Länder. Besondere Verdienste erwarb er sich auch um den Ausbau des Krankenhauses in Mibilizi in unserem Partnerbistum Cyangugu in Ruanda.
Ebenso großer Dank gilt Annette Kübitz, die sich oft im Hintergrund mit großem Engagement für weltkirchliche Belange eingesetzt hat. Gerade in schwierigen Situationen war sie immer zur Stelle, auch wenn dies zusätzlich zu ihren eigentlichen Aufgaben erfolgte.
Ansprechpersonen im Bereich Weltkirche bleiben wie gewohnt Evelyn Bendel und Christoph Fuhrbach. Die Aufnahme in die Hauptabteilung Seelsorge lief sehr erfreulich. Bald wird auch der Umzug vom Edith Stein-Platz in die Webergasse 11 erfolgen.
"Misch Dich ein!“
Ök. Multiplikator:innenkurs startet im September – Anmeldungen bis 11. August möglich
Unsere Welt ist in Aufruhr: ständige Schreckensnachrichten beschäftigen viele Menschen und lösen Gefühle von Ohnmacht aus. Gleichzeitig gibt es weltweit Gegenbewegungen: Menschen und Organisationen, die sich für eine gerechte und zukunftsfähige Welt einsetzen. Wer sich in diese Bewegung einklinken mag, der ist bei dem Kurs "Misch Dich ein!" genau richtig. Alle weiteren Informationen inklusive Anmeldemöglichkeit gibt es in folgendem Flyer: https://www.bistum-speyer.de/bistum/weltkirche/kurs-misch-dich-ein
Magnifica humanitas
Angebot zu Online-Austausch zwischen Sommer- & Herbstferien
Papst Leo XIV. hat seine erste Enzyklika veröffentlicht: Magnifica Humanitas („Die Großartige Menschheit“) mit dem Untertitel „Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“. Diese Enzyklika trifft einen zentralen Nerv der Zeit und wird daher auch weltweit sehr stark rezipiert.
Allen, die Interesse haben, sich intensiver mit diesem Dokument auseinander zu setzen, wird angeboten, sich zwischen Sommer- und Herbstferien viermal für eine Stunde online zu treffen und auszutauschen (14-tägig jeweils dienstags von 19:30 bis 20:30 Uhr am 11.8., 25.8., 8.9. und 22.9.).
Kostenfreie Anmeldungen sind ab sofort möglich bei der Katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Speyer: keb@bistum-speyer.de
Die KEB bestellt ausreichend Exemplare der Enzyklika, so dass alle Teilnehmenden ein deutschsprachiges Exemplar (rund 100 Seiten) erhalten und dies Abschnitt für Abschnitt vor den gemeinsamen Austauschrunden lesen können.





















































